Spargelzeit in Heiligenthal!

Am 10. Juni 2026 versammelten sich die genussverwöhnten Lebefrauen und -männer des AHSC zu Lüneburg im VAC und WVAC in der Wassermühle zum wunderbaren Spargelessen satt!

genussvolles Schmatzen und Prusten verdrängte die Gespräche

Hör ich in Heiligenthal den Spargel schießen,
fangen meine Geschmacksknospen an zu sprießen.
Wenn man Spargel aus Heiligenthal isst,
passiert’s, dass man die Umwelt völlig vergisst.
Es kribbelt der Körper, vom Zeh bis zur Stirn.
Da muss man nicht denken, man braucht kein Gehirn.
Und ist das Gehirn genüsslich verreißt.
Dann darauf noch einen Spargel-Geist.

nach Ulf Annel

Der weise Volksmund des 16. Jahrhundert weiß dazu zu berichten:

“Spargel in der Speiss genossen, bringt lustige Begierde den Männern.”

Maiabend des AHSC zu Lüneburg

Die, die sich nicht noch auf Maispritzen befanden, versammelten sich am Abend des 15. Mai 2026 zu einem Maitreffen im Kronenbrauhaus zu Lüneburg.

Wir besprachen unter anderem, was ein Bürgermeister zu einer an sich privaten Beerdigung anziehen sollte, wenn doch der Verblichene ein Mitglied des Rathauses war. Ist das dann ein Dienstgang, oder nicht? Im Rahmen dieser Erörterungen wurden wor darüber aufgeklärt, das es bei der Bundeswehr für Tod und Teufel bis in kleinste Detail ausgearbeitete Dienstanzüge gibt. Der Obersthaushofmarschall eines Burgunderherzoges wäre vor Neid erblasst.

Gruppe, das Zerimoniell verhandelnd

Sodann wurde es politisch und es ward einhellig festgestellt, dass die kommunikativen Fähigkeiten des Bundeskanzlers Merz eher im unterirdischen Berich angesiedelt sind. Ein Traum für jedes Tiefbauunternehmen.
Und mit einem verheißungsvollen Ausblick auf das demnächst anstehende Spargelessen, trennte sich fröhlich und zuversichtlich die Runde, um in der Nacht zu verschwinden.

Frühling beim AHSC zu Lüneburg im VAC und WVAC

Der harte Kern des AHSC zu Lüneburg traf sich am 17. April 2026 im Kronenbrauhaus zu Lüneburg, um den beginnenden Frühling gebührend zu begrüßen.
Wir erfuhren erfreut, dass inzwischen einige AHSC-Mitglieder mehrere Standbeine in Deutschland, z.B. u.a. am Bodensee haben. Dann wurden das Berufsbild und die Ausbildungsmöglichkeiten für Hebammen in Deutschland ausgiebig beleuchtet.

Hier saß geballte Frühlingsenergie am Tisch.

Im Verlauf des Abends kam der Blumenmann aus Pakistan und erinnerte uns mit seinen herrlichen Rosen an den hereinbrechenden Frühling. Uns Corpsstudenten scheint hier Shakespeare aus der Seele zu sprechen:

Doch soll dein Lenz sich immer neu beblümen,
Dein ewger Frühling weiche keinem Zwange,
Nie sich der Tod dich zu beschatten rühmen:
Durch alle Zeiten lebst du im Gesange
.

William Shakespeare

90ster in der Wassermühle

Der AHSC zu Lüneburg im VAC und WVAC gratulierte heute einem langjährigen Mitglied zu seinem 90. Geburtstag. Die Gesellschaft war auf Einladung des Geburtstägers in der Heiligenthaler Wassermühle versammelt. Nach einem Begrüßungssekt wurde das Mittagsmenue mit der Sarabande aus der 4. Suite für Cello von Johann Sebastian Bach, in einer Bearbeitung für Querföte, eröffnet. Es folgte ein vorzügliches Mahl und angeregte Gespräche bis in die Nachmittagsstunden.

Weihnachts-AHSC im Vitallissimo

Am 19. Dezember 2025 versammelten sich die Mitglieder des AHSC zu Lüneburg im VAC und WVAC im Vitallissimo auf dem MTV-Gelände. Das letzte AHSC-Treffen im Jahr steht immer im Zeichen der herannahenden Weihnacht. Und so stimmte die Runde nach der Begrüßung durch Scheffe auch gleich das Adventslied „Maria durch ein Dornwald ging“ an. Begleitet wurden das Lied und die wackeren Sänger von dem Portativ „Chiara“ und einer Blockflöte. Ein Portativ ist ein Örgelchen, das vor allem ab dem Hochmittelalter bis in die Renaissance gespielt wurde. Es wird auf den linken Oberschenkel gestellt, die rechte Hand spielt auf der Tastatur, und die linke Hand bedient den Blasebalg.

Als um 20 Uhr das köstliche Schnitzelbuffet eröffnet wurde, war der Appetit sehr groß. Die Gespräche drehten sich in angeregten Grüppchen um alles, nur nicht um verdrießliche Dinge. Die adventliche Atmosphäre führte auch zu mancher Verwandlung.

Nach dem Essen wurde das Lied „Macht hoch die Tür“ angestimmt.

In bester Laune wurde es ein wunderschöner Abend, der erst gegen 23.30 Uhr ein Ende fand.

AHSC-Stammtisch im November

In einer dunklen und kalten Novembernacht des 21.11.2025 traf sich die unentwegte Schar tapferer AHSC-Mitglieder zum Novemberstammtisch. Und es gab einen Anlass zu feiern: wir wurden nämlich besucht vom Leiter des Arbeitskreises der Studentenhistoriker.

Ein vivat auf den Abend!

Und er hatte auch Literatur dabei: Beiträge zur Geschichte des Burschenbunds-Convents B.C. Das hochinteressante dabei ist, dass dieser B.C. der Verband paritätischer farbentragender Studentenverbindungen war. Und dieser verfolgte liberale und freiheitliche Ideale als Antwort auf den Antisemitismus nach der Deutschen Reichsgründung und später auf den zunehmenden Rassenantisemitismus.

Die Geschichte des Burschenbunds-Convents

Des weiteren haben wir die uralte verbindungsstudentische Tradition des Couleurkartenschreibens ausgiebig gepflegt. Es wurden nicht weniger als neun Karten an unterschiedlichste Empfänger geschrieben und von allen unterschrieben.

Das Gästebuch des AHSC zu Lüneburg im VAC und WVAC zum Tage

AHSC-Gänseessen 2025

Am 12. November 2025 versammelten sich die Jünger des Martin von Tours mit ihren Frauen in der Wassermühle zu Heiligenthal, um den Gänseschmaus zu halten.

Vor allem aber waren wir alle damit beschäftigt über die sieben Todsünden und die vier Kardinaltugenden zu sprechen.

Doch bei der Sünde gula wurde uns angesichts des sich unter Köstlichkeiten biegenden Tisches ganz schwummrig.

Als schließlich alle genügend vom Becher der Tugend genippt hatten, gings uns auch schon wieder recht prächtig,

Herbstkneipe 2025

Einige Herren des AHSC zu Lüneburg versammelten sich am 19. September 2025 um 19.30 Uhr in der Sülfmeisterstube im Lüneburger Kronenbrauhaus, um gemeinsam die Tradition der Herbstkneipte zu feiern.

Das Präsidium wurde besetzt von Scheffe und dem Zweitchargierten des AHSC zu Lüneburg im VAC und WVAC. Nach der Begrüßung der Anwesenden sang die Corona das Frankenlied. Zwischen den Strophen kam es zu Wortbeiträgen des Vorsitzenden und des Conseniors.

Scheffe malte anhand des AHSC-Bildes auf dem Aufsteller in der Raumecke das Bild des voranschreitenden fröhlichen und in Gemeinschaft verbundenen Lebens der AHSC-Mitglieder.
Er zeigte aber auch bedenkenswerte Wendungen im Leben an, die ebenfalls durch einen Wagen vermittelt werden. Da ist Phaeton, der Sohn des Sonnengottes Helios, der den Sonnenwagen zu nah an die Erde lenkt, und deswegen von Zeus in den Eridanus, einen mythischen Strom am Ende der Welt, geworfen wird. Deswegen steht auf seinem Grabstein: „Hier ruht Phaeton, der Lenker des väterlichen Wagens; zwar konnte er ihn nicht meistern, starb aber, nachdem er Großes gewagt hatte“.

Eine weitere Wendung ist das Bild „Der Heuwagen“, den Hieronymus Bosch im 15. Jahrhundert gemalt hat. Der Wagen ist hoch mit Heu beladen und wird von Wesen, halb Mensch, halb Ungeheuer gezogen. Viele Leute sind neben und hinter dem Wagen bemüht, etwas von dem Heu zu ergattern. Auf dem Heu oben ist ein sorgloses Liebespaar mit Musikern dargestellt. Dem Wagen folgen der Kaiser, Papst und Adelige. Das Heu war auch schon im Mittelalter ein Sinnbild für Geld und Reichtum. Und der Wagen hat nur eine Richtung, nämlich den in die Hölle.

Dann folgte vom Zweitchargierten eine Einordnung zu der Frage, ob der Städtebau die Stadt kaputt gemacht hat. Sehr interessant dabei war der Hinweis auf eine Umfrage unter Stadtbevölkerungen zur Zufriedenheit mit sozialem Umfeld und Anbindung, Arbeitsplätzen und kulturellen Möglichkeiten, die u.a. einige englische Städte auf den vordersten Plätzen sah. Und diese Städte waren alle zusammen im Zweiten Weltkrieg unzerstört geblieben. Es waren dort auch keine Neubauviertel errichtet worden. Es gab dort auch keine großflächigen Neuplanungen von Verkehrsfluss und anderen Infrastrukturen. Und die Bewohner hatten dennoch einen höheren Zufriedenheitswert als in vielen Städten, die völlig neue Planungen aufgesetzt hatten. Zudem wurde in Bezug auf Neubauten darauf hingewiesen, dass wenn die Möglichkeit verschiedener Nutzungen bereits in der Planung berücksichtigt würde, sich das Gebäude oft über sehr lange Zeiträume nutzen ließe.

Als zweites Lied des Abends ertönte „Student sein“ mit anschließendem Kolloquium. Das dritte Lied war dann das „Telefonlied“, „Dort Saaleck, hier die Rudelsburg“. Der offizielle Teil der Kneipe wurde durch „So pünktlich zur Sekunde“ mit Farbenstrophe geschlossen.

Wunderbarer Biergartenabend!

Am 15. August 2025 trafen sich Mitglieder des AHSC zu Lüneburg bei 30 Grad im Schatten im Biergarten des Kronenbrauhauses zu Lüneburg.
Die Gesprächsthemen waren breit gesteckt und erstreckten sich von der Frage, ob Corps Palatia Bonn pflichtvortragshaltend ist, bis hin zu der Erkenntnis, das Maschinenringe auch im Lüneburger Umland höchst nützlich und segensreich sind.

Im Übrigen haben wir unserem Mitglied Baurat a.D. Frank Schmidt gratuliert, dessen Tochter Prof. Dr. Constanze Schmidt seit Juli dieses Jahres den Lehrstuhl für Kardiologie und Pneumologie an der Medizinischen Fakultät der Universität Göttingen inne hat. Sie ist derzeit die einzige Frau in Deutschland, die einen Lehrstuhl für Kardiologie bekleidet.

Stammtisch im Biergarten

Am 20.06.2025 traf sich ein sehr harter Kern des AHSC zu Lüneburg im Biergarten des Kronenbgrauhauses und hielt tapfer die Farben hoch.

Denn bei dröhnendem Bassgewummer und Jahrmarktskrach konnten wir interessante Themen abhandeln. Darunter waren viele alte, längst verstorbene Mitglieder unseres AHSC, deren unverkennbare charakterliche Qualitäten noch einmal im Gespräch lebendig wurden.
Des Weiteren wurde die Deutsche Bahn, früher Bundesbahn, in all ihren schillernden Facetten durchgenommen. Ein besonderes Hallo riefen die mannigfachen Umsteigemöglichkeiten bei Verspätungen hervor, und die umfassenden Serviceangebote im Zugverkehr, die manchmal sogar funktionierende Toiletten beinhalten.

Der Fotoarrangeur bekommt sein eigenes Bild