Es ward Herbst und zahlreiche Herren Mitglieder des wackeren AHSC zu Lüneburg im VAC und WVAC versammelten sich zu gewohnter Stund im Kronenbrauhaus zu Lüneburg um über den Herbst zu sprechen.
Eine sehr lebhafte Diskussion entspann sich über den AHSC längst verlassen habende Mitglieder und deren Corpszugehörigkeiten. Dabei haben alle Anwesenden ihr gesamtes und tiefstes Wissen über genealogische Gegebenheiten im Zusammenhang mit teils mehrfachen Corpsmitgliedschaften, Wohnorten und Berufstätigkeiten herausgekramt. Dabei wurde auch deren Verwurzelung beispielsweise durch Connubium in der Region deutlich. Und so entpann sich ein bunter und aufschlussreicher Bildteppich der Existenz unserer seligen Vorgänger und hochgeschätzten ehemaligen AHSC-Mitglieder.

Eine Besonderheit war dann noch die Begegnung mit einem blondbebaarteten und riesigen schwarzen Hut tragenden auf der Walz befindlichen Zimmermann, der artig eine Ode im Gastraum vortrug. In dieser machte er auf seine Situation aufmerksam und sammelte Taler für seinen Unterhalt ein. Mit einem vom Gastwirt spendierten Glas Bieres kam er an unseren Tisch und erzählte uns von den Wanderjahren und -bedingungen „auf der Walz“. So dürfen die Wanderburschen besipielsweise kein Geld für Übernachtungen ausgeben. Bei ihrer Walz dürfen sie auch nicht länger an einem Ort verweilen. Wenn allerdings ein Zimmererauftrag anliegt, dann können sie bis zu drei Monate da bleiben. Unser Zimmerer war auf dem Weg nach Dänemark, wofür wir ihn herzlich beglückwünschten.























