Am Freitag, dem 13.06.2025 um 18 Uhr trafen sich trotz des Datums eine bunte Schar von AHSC-Mitgliedern mit ihren Frauen zum Frühlingsfest des AHSC zu Lüneburg in einem bezauberten Garten in Melbeck. Ein weich gepflegter Rasen führte uns an Pinien und weißen Marmorstatuen vorbei zu einer etwas höher gelegenen, in die Ecke des Hauses eingeschmiegte und von einem gemauerten Kamingrill und einer Blumenmauer begrenzten Terrasse. Wir nahmen an einer langen, vornehm eingedeckten Tafel Platz.
Zur Begrüßung wurde Rosésekt ausgeschenkt. Doch wer dachte, dass nach den ersten freundschaftlichen Gesprächen das Mahl gereicht würde, hatte nicht mit dem Gastgeber gerechnet. Denn zum Ergötzen der edlen Runde hatte der Gastgeber Musiker kommen lassen. Nach kurzem Aufbau des Tasteninstrumentes, und des Notenständers, bei dem sich ein Weinheimer Corpsstudent technisch besonders hervortat, war nun alles bereit.


Und mit Querflöte und Cembalo wurde dann die Flötensonate in F-Dur von Georg Philipp Telemann (1681-1767) gespielt. Danach wurden die Musiker durch lang anhaltenden brausenden Applaus genötigt noch eine Zugabe zu geben. Es wurde der erste Satz der Flötensonate in b-moll aus der Tafelmusik I des selben Komponisten zu Gehör gebracht. Dabei hat die Musik den Appetit der Runde wesentlich angeregt.

Dann war es soweit, und die Gastgeber tischten verschiedene Kartoffelsalate in sehr großen Schüsseln, Salate und diverse Dips und Chutneys auf. Besonders zu erwähnen ist ein selbst gebackenes Brot, das Nüsse und andere mir unbekannte Köstlichkeiten enthielt, deren Geschmacksexplosion aber den Wunsch nach dem Inhalt verblassen ließ. Ein weiterer Traum waren die Kräuter- und Bärlauch Butter. Wohlgemerkt: alle oben genannten Speisen waren von der Hausfrau selber gekocht und hergestellt worden. Der Hausherr stand am Grill und bot je nach Wunsch Steaks vom Rind, Schwein oder von der Flatterpute an. Wahlweise wurden auch Bratwürste ausgegeben.
Der Autor dieser Zeilen glaubte sich wie in einem Spitzenlokal bewirtet. Und die anderen Gäste waren ebenso begeistert.
Vielen Dank an dieser Stelle an die Gastgeber, besonders die Hausfrau, die mit großer Liebenswürdigkeit für unser Wohl sorgten.

